Zuschuss

Gegenstand der Förderung

  • Investitionen, die der Erfassung, Lagerung, Kühlung, Sortierung, marktgerechten Aufbereitung, Verpackung, Etikettierung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse dienen.
  • Organisationskosten, die für die Gründung und das Tätigwerden von Erzeugergemeinschaften und Erzeugerzusammenschlüssen entstehen.

Antragsvoraussetzungen

Zuwendungsempfänger sind

  • Anerkannte Erzeugerzusammenschlüsse und –organisationen sowie deren Vereinigungen
  • Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, deren Tätigkeiten sich nicht gleichzeitig auf die Primärproduktion erstrecken

Zum Kreis der potentiellen Antragsteller gehören z.B. Landhandelsunternehmen, Mühlen, Metzgereien, Schlacht- und Zerlegebetriebe, Obst- und Gemüseverarbeiter, Winzergenossenschaften usw.

Antragsberechtigt sind Unternehmen,

  • die weniger als 750 Personen beschäftigen oder einen Jahresumsatz von weniger als 200 Mio. € erzielen.
  • die über einen Zeitraum von fünf Jahren mindestens 40 % ihrer Aufnahmekapazität für förderfähige Erzeugnisse auslasten.
  • Das Vorhaben muss in Hessen stattfinden und einen Beitrag zum Ressourcenschutz leisten.

Art und Umfang der Förderung

  • Die Förderhöhe bei Investitionen beträgt 10 bis 35 % der förderfähigen Kosten, je nach Art und Umfang des Unternehmens und Vorhabens. In speziellen Einzelfällen sind auch höhere Fördersätze möglich.
  • Die Zuschüsse für Organisationskosten können im 1. und 2. Förderjahr bis zu 60 % der förderfähigen Ausgaben, im 3. Jahr 50 %, im 4. Jahr bis zu 40 % und im 5. Jahr bis zu 20 % betragen.
  • Das Mindestinvestitionsvolumen beträgt 50.000 €.