Zuschuss

Gegenstand der Förderung

Ziel der Fördermaßnahme ist der Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft. Dazu werden Projekte gefördert, die neueste Erkenntnisse der Forschung im öffentlichen Interesse in Normen und Standards überführen und damit direkt und mit großer Verbreitung der Wirtschaft zur Verfügung stehen.

Gefördert werden u.a.:

  • Normungsmäßige Aufbereitung und Diffusion von FuE-Ergebnissen auf nationaler (DIN/DKE), europäischer (CEN/CENELEC) oder internationaler (ISO/IEC) Ebene für und in die Normung,
  • FuE-Projekte zur Unterstützung der Marktdurchdringung innovativer Produkte, Technologien oder Dienstleistungen durch Normen und Standards, z.B. durch die Entwicklung von Prüfnormen,
  • Entwicklung einheitlicher Schnittstellen, Terminologien, Klassifizierungen, sowie von Referenzarchitekturen oder Standardprozessen.

Ziel des Projekts soll ein Normentwurf bzw. Entwurf eines Standards sein.

Antragsvoraussetzungen

Förderfähig sind Verbundprojekte:

  • Unternehmen, insbesondere KMU aber auch Großunternehmen,
    mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland und
    max. 1000 Mitarbeiter, max. 100 Mio. EUR Umsatz.
  • Forschungseinrichtungen

Die Förderung ist ausgeschlossen, soweit die zu fördernden Maßnahmen bereits Teil einer zuwendungsrechtlichen Verwertungspflicht bzw. -auflage aus einem vo-rangegangenen FuE-Projekt sind.

Art und Umfang der Förderung

Die Förderung erfolgt durch nicht rückzahlbare Zuschüsse einer Anteilsfinanzie-rung bei Projektlaufzeiten von maximal 36 Monaten.

Der max. Förderbetrag beträgt 200.000€ pro Firma in jedem derartigen WIPANO-Projekt in Leistungspaketen mit Maximalfördersummen:

LP1: Beratung und aktive Teilnahme in Normengremien, max. 20.000 EUR
LP2: Normenrecherchen und Normenmanagement, max. 10.000 EUR
LP3: DIN SPEC (PAS) und/oder VDE-Anwendungsregel, max. 10.000 EUR

Die Förderquote beträgt bei:

  • Unternehmen bis zu 70 % der zuwendungsfähigen Kosten
  • Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen etc. bis zu 85 % der zuwendungsfähigen Kosten.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.