Zuschuss

Gegenstand der Förderung

Ziel der Förderung ist die nachhaltige Minderung von CO2-Emissionen durch die folgenden Maßnahmen bei Nichtwohngebäuden:

  • Erneuerung von Heizungsanlagen,
  • Verbesserung des Wärmeschutzes und
  • Nutzung von Abwärme aus Kläranlagen.

Hierbei werden Einzelmaßnahmen oder Maßnahmenkombinationen gefördert.

Antragsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind folgende Eigentümer oder rechtmäßige Besitzer in Baden-Württemberg gelegener Gebäude:

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
    • weniger als 250 Beschäftigte und
    • kleiner 50 Mio. € Jahresumsatz oder
    • kleiner 43 Mio. € Bilanzsumme
    • kleiner 25% Beteiligungen eines Nicht-KMU oder einer öffentlichen Einrichtung
  • Kommunen und mehrheitlich kommunale Unternehmen.
  • Träger von Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Heimen und Studentenwohnheimen
  • Nach dem Landesgesetz eingerichtete Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen des öffentlichen Rechts.
  • Kirchen und kirchliche Einrichtungen, eingetragene, gemeinnützige Vereine und natürliche Personen.

Art und Umfang der Förderung

Die Zuwendung wird als einmaliger Zuschuss gewährt:

  • Die Höhe des Zuschusses wird in erster Linie über die eingesparte Menge CO2 ermittelt. Diese wird mit je 50 € pro eingesparter Tonne CO2 (Lebensdauerbetrachtung) vergütet.
  • Der Zuschuss ist auf 30% der zuwendungsfähigen Ausgaben begrenzt.
  • Die Mindestfördersumme pro Antrag beträgt 3.000 €. Der maximale Zuschuss liegt bei 200.000 €.

Anträge können bis zum 30.11.2022 gestellt werden.