Zuschuss

Gegenstand der Förderung

Die Maßnahme soll den branchenübergreifenden Wissens- und Technologietransfer unterstützen und Leichtbau als Zukunftstechnologie weiterentwickeln. Hierfür stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) rund 300 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

Leichtbau beruht auf einem einfachen Prinzip: Das Gewicht von Bauteilen wird mit weniger oder leichterem Material reduziert. Dies führt in der Anwendung zur Einsparung von Energie und damit zur Senkung von Emissionen. Gleichzeitig werden Ressourceneffizienz sowie verbesserte und zusätzliche Funktionalitäten forciert.

Förderlinien:

  • Technologieentwicklung zur Stärkung der deutschen Wirtschaft im Leichtbau
  • CO2-Einsparung und CO2-Bindung durch den Einsatz neuer Konstruktionstechniken und Materialien
  • CO2-Einsparung durch Ressourceneffizienz und -substitution
  • Demonstrationsvorhaben um neuen Technologien den Markteintritt zu erleichtern
  • Standardisierung

Antragsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
  • Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland
  • Gemeinnützige Organisationen und Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung

Die Förderung von Verbundprojekten mit ausländischen Partnern ohne Betriebsstätte in Deutschland ist möglich, wobei die ausländischen Partner ihre Aufwendungen ohne Bundeszuwendungen finanzieren müssen.

Art und Umfang der Förderung

Die Förderungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse anteilig bezogen auf die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten gewährt.

  • Die Projektdauer soll drei Jahre nicht überschreiten
  • Termine für die Einreichung der Projektskizzen: 1. Oktober und 1. April, letztmalig am 01.10.2027