Zuschuss

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Durchführbarkeitsstudien für geplante FuE-Projekte.

Zu den förderfähigen Komponenten zählen:

  • Technische Vorprojekte, Vorstudien und Tests, die zur Bewertung und Analyse des Potenzials und der Erfolgsaussichten des geplanten FuE-Projektes beitragen;
  • Die Untersuchung des Stands von Wissenschaft, Forschung, Technik und einer summarischen Prüfung der Schutzrechtesituation in dem betreffenden Themenfeld;
  • Die Identifizierung der im Rahmen des geplanten Projektes notwendigen FuE-Arbeiten;
  • Die Ermittlung der notwendigen wissenschaftlich-technischen Ressourcen sowie hierauf aufbauend ggf. die Ermittlung erforderlicher Kooperationspartner oder Auftragnehmer.
  • Analyse / Auslotung des Marktpotenzials.

Antragsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einer Betriebsstätte und Niederlassung in Deutschland, bei denen es sich um:

  • junge Unternehmen (< 10 Jahre) oder
  • Kleinstunternehmen (< 10 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme < 2 Mio. €) oder
  • Erstbewilligungsempfänger handelt.

Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern (einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen) sind antragsberechtigt, falls diese mit einem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) kooperieren.

Je Unternehmen kann max. 1 Antrag für ein geplantes FuE-Projekt gestellt werden.

Art und Umfang der Förderung

  • Die Förderquoten betragen 50 – 70% (Unternehmen) der zuwendungsfähigen Projektkosten, abhängig von der Größe des Antragstellers.
  • Die zuwendungsfähigen Kosten eines Unternehmens betragen max. 100.000 €, bei Kooperationsprojekten max. 200.000 € für die Gesamtstudie.
  • Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.
  • Zuwendungsfähige Kosten sind:
    - Personalkosten,
    - maximal 2 Aufträge an Dritte (mind. 10%, aber max. 80% der Personenmonate),
    - übrige Kosten werden mit max. 30% der Personalkosten abgegolten.