Zuschuss

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden folgende Maßnahmen zur Erschließung neuer Märkte (Internationalisierung) bayerischer mittelständischer Unternehmen mit keiner oder geringer Außenwirtschaftserfahrung:

  • Erstmalige Beteiligungen als Aussteller an Fachmessen und Fachausstellungen im Zielland,
  • Werbungsmaßnahmen wie Publikationen, Homepages, Werbeschaltung im Ausland, Internationale Print-, Onlinemailings und Musterversand,
  • Schulungsmaßnahmen*,
  • Zertifizierungen*,
  • Beratung und Marktanalysen*, sowie
  • Dolmetscher- und Übersetzungsleistungen*.

*Die Maßnahme ist nur förderfähig soweit die Durchführung (Rechnungsstellung) innerhalb der EU erfolgt.

Antragsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind KMU mit Sitz bzw. wesentlicher Betriebsstätte (=Internationalisierungsaktivität) in Bayern. Die EFRE-Fördergebiete dienen als Beurteilungsgrundlage. Die Zuwendung erfolgt für ein komplettes Maßnahmenpaket. Dieses besteht aus sechs Einzelmaßnahmen, die individuell in der Umsetzung ausgewählt werden können.
Förderfähig ist maximal die Markterschließung zwei neuer Länder. Der Bewilligungszeitraum zur Umsetzung der Maßnahmen beträgt pro Land bis zu 12 Monate. Für das zweite Land ist ein gesonderter Förderantrag einzureichen.

Art und Umfang der Förderung

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Die Förderquote beträgt

  • Im EFRE-Schwerpunktgebiet beträgt die Förderquote 50% der EU-kofinanzierungsfähigen Ausgaben für die realisierten Maßnahmen, max. jedoch 20.000 Euro pro Unternehmen und Zielmarkt.
  • Im sonstigen EFRE-geförderten Gebiet beträgt die Förderquote 30%, im Großraum München beträgt die Förderquote 25%. Im Großraum München erfolgt die Förderung ausschließlich mit Landesmitteln.
  • Die Fördersumme von 20.000 Euro darf nicht überschritten werden.

Das Förderprogramm endet am 31. Dezember 2020.