Zuschuss

Gegenstand der Förderung

Förderung von Maßnahmen, die zur Energieeinsparung und zur Reduktion der CO2-Emissionen in Deutschland beitragen.


Gefördert werden Investitionen in folgenden Modulen:

  • Modul 1: Querschnittstechnologien
  • Modul 2: Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien
  • Modul 3: Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software
  • Modul 4: Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen

Antragsvoraussetzungen

Antragsberechtigt mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland sind:

  • In- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden
  • Kommunale Unternehmen
  • Freiberuflich Tätige sowie
  • Contractoren, die Maßnahmen für ein antragsberechtigtes Unternehmen durchführen

Art und Umfang der Förderung

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Mit dem Vorhaben darf erst nach Genehmigung durch die BAFA begonnen werden. In begründeten Ausnahmefällen kann ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn (nach Antragstellung) gestellt werden.

Zuschusshöhe: Im Regelfall 30% der förderfähigen Kosten. KMU erhalten zusätzlich einen Bonus in Höhe von 10%.
In Modul 2 beträgt die Förderung bis zu 45% der förderfähigen Kosten.
In Modul 4 werden maximal 500 Euro pro jährlich eingesparter Tonne CO2, für KMU maximal 700 Euro pro jährlich eingesparter Tonne CO2 gefördert.
Der Zuschuss in Modul 1 ist auf max. 200.000 Euro, in Modul 2 bis 4 auf max. 10 Millionen Euro pro Maßnahme begrenzt.
Bewilligungs- bzw. Umsetzungszeitraum: i.d.R. 24 Monate (eine Verlängerung kann in begründeten Fällen beantragt werden).
Das Programm ist bis zum 31. Dezember 2022 gültig.