Zuschuss

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsarbeiten (FuEuI) auf dem Gebiet der Medizintechnik in Bayern.
Die Förderung umfasst insbesondere folgende Themenbereiche:

  • Methoden der Bioinformatik, der Biosignalanalyse und -synthese
  • medizinische Bildgebung und Bildverarbeitung
  • intelligente, biomedizinische Sensorik bzw. Aktorik in Mikro- und Nanotechnik
  • Laserapplikationen und optische Systeme für Diagnose und Therapie
  • biomedizinische Mechatronik und Robotik
  • Medizintechnik für minimalinvasive Chirurgie und Interventionen
  • medizintechnische Konstruktionen und Instrumente
  • Biomaterialien, Tissue Engineering und Implantate,
  • Organ- und Orthopädie-Prothetik
  • systemrelevante Software für Diagnose und Therapiepräventive Methoden für die Geriatrie und Gesundheitserhaltung

Antragsvoraussetzungen

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, staatliche Hochschulen jeweils in Bayern. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden bevorzugt.
  • Das Vorhaben ist in enger Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen bzw. von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu realisieren.
  • Mindestens einer der beteiligten Verbundpartner muss über Forschungs- und Entwicklungskapazitäten und einschlägige fachliche Erfahrungen verfügen.
  • Die Durchführung des Vorhabens muss mit einem erheblichen technischen und wirtschaftlichen Risiko verbunden sein.
  • Die zu entwickelnden Technologien, Produkte und Dienstleistungen müssen über den Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen.

Art und Umfang der Förderung

  • Das Antragsverfahren ist zweistufig.
  • Die Zuwendung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Die Förderquote beläuft sich bei Vorhaben der industriellen Forschung auf bis zu 50%, bei Vorhaben der experimentellen Entwicklung auf bis zu 25% der förderfähigen Kosten.
  • Höhere Fördersätze für Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind möglich.