Zuschuss

Gegenstand der Förderung

Im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) werden Projekte von Unternehmen, Kommunen, Forschungseinrichtungen und Universitäten zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur gefördert.

Das Programm ist in unterschiedliche Prioritätsachsen gegliedert, nach denen sich der Gegenstand sowie die Art und Höhe der Förderung richtet. Das Gesamtbudget der Förderperiode 2014- 2020 liegt bei 2,42 Mrd. EUR und wird anhand der definierten Prioritätsachsen verteilt.

Innerhalb der Förderperiode werden Projektaufrufe bekannt gegeben. Im Projekt-
aufruf sind konkrete Informationen über Einreichungsfrist, Antragsberechtigung, Fördergegenstand und Höhe der Förderung enthalten.

Antragsvoraussetzungen

Das Projekt muss dem Themengebiet einer Prioritätsachse (PA) angehören.

  • PA 1: Stärkung von Forschung, Technologie und Innovation
  • PA 2: Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU
  • PA 3: Verringerung von CO2- Emissionen
  • PA 4: Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung

Innerhalb dieser Prioritätsachsen gibt es individuelle Ziele, zu denen genaue Regelungen konkret aufgeführt werden.

Das Projektvolumen darf 50 Mio. EUR nicht überschreiten.
Das Projekt muss in NRW durchgeführt werden und sollte eine Laufzeit von max. 36 Monaten haben.
Verbundvorhaben werden vorrangig gefördert.

Art und Umfang der Förderung

Das Programm ist als Wettbewerb aufgebaut. Die Antragsteller reichen Anträge ein, die von einem Expertengremium bewertet und ggf. genehmigt wird.

Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss.

Die Höhe des Zuschusses wird in der Ausschreibung des Wettbewerbs bekannt gegeben.

Die Fördergelder werden aus EFRE- Mitteln und Haushaltsmitteln des Landes NRW bezogen.

Die Höhe der Förderung liegt im Durchschnitt ca. zwischen 100.000 EUR und 300.000 EUR.

Förderfähige Kosten sind Personalkosten, Sachkosten und Gemeinkosten.

Die EFRE- Rahmenrichtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2023, wobei die aktuelle Förderperiode im Jahr 2020 abläuft.