Zuschuss

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind Investitionsvorhaben von Unternehmen in Thüringer Betriebsstätten, die nicht im Rahmen des Programms GRW gefördert werden.

Dazu gehören Sachanlagenvermögenswerte und immaterielle Wirtschaftsgüter, die als Anlagevermögen dienen.

Ziel der Förderung ist es, eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigung zu erreichen.

Antragsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Gründer mit Sitz oder Betriebsstätte in Thüringen. Das Programm wendet sich auch an Handwerksunternehmen sowie an Unternehmen des Handels- und Gaststättengewerbes.

Antragstellende Unternehmen müssen durch das Projekt mindestens einen neuen Arbeitsplatz schaffen. Falls es sich um Investitionen bezüglich Ressourceneffizienz und Energieeinsparung im Unternehmen handelt, müssen die bestehenden Arbeitsplätze gesichert werden. Gleiches gilt für Neuinvestitionen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge.

Art und Umfang der Förderung

Die Förderung erfolgt als nichtrückzahlbarer Zuschuss. Mit Bereitschaftserklärung der Hausbank kann dieser mit einem zinsverbilligten Darlehen kombiniert werden.

Der Zuschuss beträgt höchstens 20% der zuwendungsfähigen Kosten und liegt maximal bei 50.000 EUR. Zuwendungsfähig sind die Kosten aller projektbezogenen Neuanschaffungen, welche als Sachanlagevermögen verbucht und abgeschrieben werden können.

Das Darlehen wird vorhabensbezogen ermittelt und liegt min. bei 5.000 EUR und max. bei 200.000 EUR. Es hat eine Laufzeit von 10 Jahren, davon 2 tilgungsfreie Jahre, und wird zu 100% ausbezahlt.

Außerdem ist der Zins über die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Der Sollzins liegt derzeit bei 2,00% und der Effektivzins bei 2,02%.

Die zuwendungsfähige Investitionssumme muss mindestens 10.000 EUR betragen.

Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2023.