Mission

Unsere Mission? Die beste Förderung für unsere Kunden!

Netzwerkpartner

Die Kooperationen und Mitgliedschaften von Spitzmüller

Kundenreferenzen

Was sagen unsere Kunden zu Qualität, Honorarmodell und Service.

Historie

Unsere Geschichte im Zeitraffer

Aktuelles

Wir halten Sie auf dem Laufenden mit aktuellen News in Sachen Förderung, Innovation und Energie

Presse

Das sagt die Presse über uns

Mediathek

Nutzen Sie unser umfangreiches Download-Angebot

Übersicht

Vom ersten Kennenlernen bis zum perfekten Förderantrag. Das Wichtigste im Überblick.

Förderprogramme

Es gibt zahlreiche Programme auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene. Bei uns finden Sie die wichtigsten Programme auf einen Blick.

Förderanalyse

Mit wenigen Klicks erfahren Sie schnell und unverbindlich, welche Förderprogramme für Sie geeignet sind.

Honorar

Fair und transparent: Überblick über unser erfolgsorientiertes Honorar.

Beratungstermin anfragen

Jetzt Beratungstermin anfragen

FAQs

Sie haben schon eine Förderung im Blick aber es gibt noch offene Fragen?

Ansprechpartner

Wir sind für Sie da! Die Köpfe hinter Spitzmüller

Kontakt & Öffnungszeiten

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht

Rückruf anfragen

Jetzt Beratungstermin anfragen

Videokonferenz vereinbaren

Jetzt Beratungstermin anfragen

Newsletter

Newsletter abonnieren und schneller erfahren, wenn es neue Möglichkeiten gibt Dinge zu bewegen

Ihr Ansprechpartner
Patrick Brucker
M. Sc. Renewable Energy & Data Engineering
Energieeffizienzberater
Die Energieeffizienzberater Patrick Brucker und Robin Hofmann besuchen die GeoTHERM-Messe in Offenburg

Geothermie und Förderung für Unternehmen: Einblicke von der GeoTHERM-Messe

Erfahrungsbericht von der GeoTHERM-Messe in Offenburg: Welche Rolle Geothermie für Unternehmen spielt und welche Förderprogramme aktuell möglich sind.

Bohranlagen, technische Modelle und Fachgespräche – schon beim Betreten der Messehallen in Offenburg wird klar: Die GeoTHERM ist keine klassische Energiemesse, sondern ein Treffpunkt für eine hochspezialisierte Branche.

Zwischen Herstellern von Bohrtechnik, Ingenieurbüros und Forschungseinrichtungen diskutieren Fachleute darüber, wie sich Wärme aus mehreren hundert oder sogar tausend Metern Tiefe nutzbar machen lässt. Besonders auffällig: Viele der Gespräche drehen sich nicht mehr nur um Technologie, sondern zunehmend um konkrete Anwendungen für Industrie und Gewerbe.

Unsere Energieeffizienzberater Patrick Brucker und Robin Hofmann waren vor Ort, um sich ein Bild von aktuellen Entwicklungen zu machen – und um herauszufinden, welche Rolle Geothermie künftig für Unternehmen spielen kann

 

Drei Erkenntnisse von der GeoTHERM-Messe

  1. Geothermie bleibt technisch geprägt
    Ein großer Teil der Branche beschäftigt sich weiterhin mit der Erschließung der Wärmequelle – also Bohrtechnik, geologische Untersuchungen und Infrastruktur.
  2. Industrie und Gewerbe rücken stärker in den Fokus
    Viele Lösungen richten sich zunehmend an Unternehmen mit hohem Wärmebedarf und an Anwendungen im Bereich Prozesswärme.
  3. Förderprogramme sind ein zentraler Treiber
    Programme wie „Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) - Modul 2“ oder die „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ können einen erheblichen Teil der Investitionskosten abdecken und sind für viele Projekte entscheidend

 

Eine Messe voller Bohrtechnik

Schon beim ersten Rundgang durch die Messehallen wurde deutlich: Die Geothermiebranche ist stark technisch geprägt. Ein großer Teil der Aussteller präsentierte Lösungen rund um Bohrtechnik und geologische Untersuchungen.

Zu den vertretenen Unternehmen gehörten unter anderem:

  • Anbieter von Bohranlagen und Spezialmaschinen
  • Dienstleister für seismische Standortanalysen
  • Hersteller von Materialien und Komponenten für Geothermieanlagen
  • Forschungsinstitute und Branchenverbände

„Der Großteil der Aussteller kam aus dem Bereich Bohrtechnik“, berichtet Energieeffizienzberater Robin Hofmann.

Viele Anbieter konzentrieren sich auf Technologien, mit denen geothermische Ressourcen überhaupt erschlossen werden können – von Maschinen für oberflächennahe Bohrungen bis hin zu Anlagen für Projekte im Bereich der Tiefengeothermie.

Auch das Publikum war klar ausgerichtet: Der überwiegende Teil der Besucher kam aus Industrie, Planung und Energiewirtschaft.

 

Geothermie: Noch ein Nischenthema mit Potenzial

Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien wie Photovoltaik oder Windkraft spielt Geothermie bisher eine kleinere Rolle. Gleichzeitig wurde auf der Messe deutlich, dass die Technologie zunehmend auch für industrielle Anwendungen interessant wird.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen der Nutzung.

 

Oberflächennahe Geothermie

  • Bohrungen meist zwischen 100 und 300 Metern Tiefe
  • häufig eingesetzt für Gebäudeheizung und Wärmepumpensysteme

 

Tiefengeothermie

  • Bohrungen mehrere Kilometer tief
  • deutlich höhere Temperaturen
  • geeignet für industrielle Prozesswärme

„Je tiefer gebohrt wird, desto höher ist das Temperaturniveau“, erklärt Energieeffizienzberater Patrick Brucker.

Mit zunehmender Tiefe steigen allerdings auch die Investitionskosten, weshalb Projekte sorgfältig geplant werden müssen.

 

Förderprogramme als wichtiger Treiber

Ein Thema, das auf der Messe immer wieder zur Sprache kam, sind staatliche Förderprogramme. Viele Unternehmen kennen zwar die grundlegenden Möglichkeiten – die konkreten Förderquoten sind jedoch nicht immer präsent.

Für Unternehmen sind aktuell vor allem zwei Programme relevant.

 

Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) Modul 2 – Prozesswärme aus erneuerbaren Energien

Dieses Programm fördert Investitionen in erneuerbare Wärme für industrielle Prozesse. Je nach Unternehmensgröße können 40 bis 60 % der Investitionskosten gefördert werden.

 

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) Einzelmaßnahmen – Gebäudewärme

Für Heizsysteme in Bestandsgebäuden kann eine Förderung von bis zu 35 % beantragt werden.

Gefördert werden beispielsweise:

  • Planungsleistungen
  • Baustelleneinrichtung
  • Erdbohrungen
  • Sonden- oder Kollektorfelder
  • technische Integration der Anlage
  • Wärmepumpen zur Temperaturanhebung

Gerade bei größeren Projekten kann die Förderung einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit haben. Im EEW-Programm sind Fördersummen von bis zu 20 Millionen Euro pro Vorhaben möglich.

Eine weitere attraktive Möglichkeit stellt die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) dar. Voraussetzung ist hier allerdings, dass mindestens 17 Gebäude in einem Wämenetz versorgt werden.

 

Für welche Unternehmen Geothermie interessant sein kann

Ob sich Geothermie für einen Standort eignet, lässt sich nicht pauschal beantworten. Einige Voraussetzungen erhöhen jedoch die Chancen für ein wirtschaftliches Projekt.

Interessant kann die Technologie insbesondere für Unternehmen sein mit:

  • konstantem oder hohem Wärmebedarf
  • moderaten Temperaturanforderungen
  • ausreichend Fläche für Bohrungen oder Sondenfelder

Weniger geeignet ist Geothermie dagegen für industrielle Prozesse mit sehr hohen Temperaturen.

Entscheidend sind außerdem die geologischen Bedingungen am Standort. Deshalb werden häufig zunächst Machbarkeitsstudien oder geologische Untersuchungen durchgeführt.

 

Ein häufiger Fehler: Projekte starten zu früh

Der Erfolg eines Geothermieprojekts hängt nicht nur von der Technik ab, sondern auch von der richtigen Projektabfolge.

Wenn beispielsweise Aufträge vergeben oder Maßnahmen umgesetzt werden, bevor ein Förderantrag gestellt wurde, kann die Förderung verloren gehen.

Typischer Ablauf eines Projekts:

  1. Wärmebedarf analysieren
  2. geologische Voraussetzungen prüfen
  3. Fachplaner einbinden
  4. Fördermöglichkeiten prüfen
  5. Projekt umsetzen

Gerade bei größeren Energieprojekten kann eine frühzeitige Förderstrategie entscheidend für die Wirtschaftlichkeit sein.

 

Fazit unseres Messebesuchs

Der Besuch der GeoTHERM-Messe zeigt: Die Geothermiebranche entwickelt sich weiter und gewinnt zunehmend an Bedeutung – insbesondere im Bereich der erneuerbaren Wärmeversorgung für Unternehmen.

Auch wenn die Technologie noch nicht so verbreitet ist wie andere erneuerbare Energien, kann sie für viele Betriebe eine interessante Option sein. Förderprogramme helfen dabei, die Investitionskosten deutlich zu reduzieren.

Für viele Unternehmen lohnt es sich daher, Geothermie zumindest einmal prüfen zu lassen.

Die Spitzmüller AG unterstützt Unternehmen dabei, Projekte zu bewerten und die passenden Fördermöglichkeiten zu identifizieren. Eine erste Prüfung der Förderfähigkeit ist dabei kostenfrei und unverbindlich.

Zurück