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Ihr Ansprechpartner
Torsten Volkmann
Dipl.-Ing. Maschinenbau
Vorstand
Spannende Vorträge beim CCI-Dialog in Frankfurt am Main

CCI-Dialog: Prozesswärme, Großwärmepumpen und Fördermittel – was die Industrie aktuell bewegt

Die Dekarbonisierung industrieller Prozesswärme entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Handlungsfeld für den Mittelstand. Technologien wie Großwärmepumpen sowie Lösungen für industrielle Kälte- und Dampferzeugung sind verfügbar – gleichzeitig wächst der Druck, Investitionen wirtschaftlich tragfähig und regulatorisch sauber umzusetzen.

Beim CCI-Dialog in Frankfurt zeigte sich ein klarer Fokus der aktuellen Diskussion: weniger die Frage nach verfügbaren Technologien, sondern vielmehr deren konkrete Umsetzung in industriellen Anwendungen. Die zweitägige Veranstaltung brachte eine breite Bandbreite an Akteuren zusammen – von Technologieanbietern über Industrieunternehmen bis hin zu Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer Phillip Hofmann.

Auch unser Vorstand Torsten Volkmann war vor Ort und hat die Veranstaltung aus Perspektive der Fördermittelpraxis begleitet und eingeordnet.

„Das war eine sehr breite und gleichzeitig tiefgehende Veranstaltung mit einem klaren Praxisfokus und einem guten Überblick über den aktuellen Markt.“

Damit entstand ein umfassender Überblick über aktuelle Marktentwicklungen, technologische Ansätze und bereits realisierte Lösungen.

Im Mittelpunkt standen dabei nicht abstrakte Konzepte, sondern konkrete Praxisbeispiele: realisierte Projekte, Vorhaben in Planung sowie technologische Weiterentwicklungen, etwa im Bereich Kältemittel oder regulatorischer Anforderungen wie PFAS. Ergänzt wurde dies durch intensive Diskussionen und Fragerunden, die den Austausch auf ein deutlich praxisnäheres Niveau gehoben haben.

Von technologischer Verfügbarkeit zur konkreten Umsetzung

Ein zentrales Ergebnis der Veranstaltung ist klar: Die technologischen Lösungen sind in vielen Bereichen vorhanden und teilweise bereits erprobt. Insbesondere im internationalen Vergleich zeigt sich, dass Anwendungen wie industrielle Großwärmepumpen in skandinavischen Ländern bereits seit Jahren etabliert sind.

Daten unterstreichen diese Entwicklung: In skandinavischen Ländern liegt der Anteil von Wärmepumpen an neu installierten Heizsystemen laut aktuellen Analysen bei über 90 %, während er in Deutschland zuletzt bei rund 27 % lag. Auch die Marktdurchdringung unterscheidet sich deutlich – in Ländern wie Norwegen oder Finnland verfügen bereits rund 50 % der Gebäude über entsprechende Systeme, in Deutschland liegt dieser Anteil aktuell bei etwa 5 % (Quelle: KfW Research, 2025, „Heat pumps in Europe – status and outlook“).

In Deutschland hingegen befindet sich der Markt noch in einer Phase des Ausbaus. Daraus ergibt sich einerseits erhebliches Potenzial, andererseits aber auch eine erhöhte Komplexität in der Umsetzung. Für Unternehmen verschiebt sich damit der Fokus deutlich – weg von der Frage der technologischen Machbarkeit, hin zur strukturierten Realisierung im konkreten Projektkontext.

Entscheidend sind dabei vor allem wirtschaftliche Aspekte, regulatorische Rahmenbedingungen sowie die Einbindung von Fördermitteln. Gerade an dieser Schnittstelle zeigt sich in der Praxis, ob Projekte umgesetzt werden können oder in frühen Phasen stagnieren.

Fördermittel als integraler Bestandteil von Investitionsentscheidungen

Im Rahmen seines Vortrags ordnete Torsten Volkmann die Rolle von Fördermitteln im industriellen Umfeld ein. Dabei wurde deutlich, dass Förderprogramme nicht isoliert betrachtet werden sollten, sondern als integraler Bestandteil der Gesamtstrategie eines Vorhabens.

Relevante Programme im Kontext industrieller Prozesswärme sind insbesondere EEW (Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft), BEW (Bundesförderung für effiziente Wärmenetze), der Förderwettbewerb Energieeffizienz, die Forschungszulage sowie das Energieforschungsprogramm.

In der praktischen Anwendung zeigt sich jedoch, dass einzelne Programme selten ausreichen, um die gesamte Projektstruktur abzubilden. Vielmehr erfordert eine tragfähige Förderstrategie in vielen Fällen die Kombination mehrerer Instrumente, abgestimmt auf Technologie, Projektaufbau und unternehmensspezifische Rahmenbedingungen.

Ungenutzte Potenziale und typische Herausforderungen

Trotz eines breiten Förderangebots bleiben in der Praxis erhebliche Potenziale ungenutzt. Die Ursachen liegen dabei weniger in fehlenden Programmen als vielmehr in der konkreten Umsetzung.

Häufig fehlt ein vollständiger Überblick über relevante Fördermöglichkeiten. Gleichzeitig werden Aufwand und zeitliche Anforderungen unterschätzt oder Projekte zu stark isoliert betrachtet. Gerade bei größeren Investitionsvorhaben zeigt sich jedoch, dass zusätzliche Förderpotenziale häufig erst im erweiterten Unternehmenskontext sichtbar werden.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die zeitliche Einordnung. Fördermöglichkeiten werden in vielen Fällen erst dann geprüft, wenn Projekte bereits weit fortgeschritten sind. Dadurch gehen wesentliche Gestaltungsspielräume verloren – etwa im Hinblick auf formale Anforderungen wie den Vorhabensbeginn.

Zudem zeigt sich, dass Förderstrategien oft zu einseitig angelegt sind. Der Fokus auf ein einzelnes Programm erhöht das Risiko, während eine strukturierte Aufteilung in mehrere Bausteine die Erfolgschancen deutlich verbessern kann.

Frühzeitige Einbindung und kontinuierliche Begleitung

Die Auseinandersetzung mit Fördermitteln sollte idealerweise in einer frühen Projektphase erfolgen – sobald ein Vorhaben konzeptionell belastbar ist und erste technische sowie wirtschaftliche Parameter vorliegen.

Gerade vor dem Hintergrund der Komplexität und Dynamik der Förderlandschaft zeigt sich in der Praxis, dass eine strukturierte Herangehensweise entscheidend ist. Die Spitzmüller AG verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung im Bereich Fördermittel und unterstützt Unternehmen dabei, Projekte strukturiert aufzusetzen, Potenziale frühzeitig zu erkennen und typische Fehler im Förderprozess zu vermeiden.

Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass Förderbedingungen nicht statisch sind. Programme entwickeln sich weiter, werden angepasst oder laufen aus. Insbesondere bei Projekten mit längerer Vorlaufzeit ist daher eine kontinuierliche Begleitung erforderlich, um Chancen zu sichern und Risiken zu minimieren.

Fazit: Umsetzung entscheidet über den Erfolg

Der CCI-Dialog zeigt vor allem eines: Die industrielle Wärmewende ist weniger eine Frage der Technologie als der konsequenten Umsetzung.

Entscheidend ist dabei, Projekte frühzeitig strukturiert zu denken, wirtschaftliche und regulatorische Anforderungen zusammenzubringen und Fördermöglichkeiten sinnvoll einzubinden. Gerade in der Praxis zeigt sich, dass hier häufig die größten Herausforderungen – aber auch die größten Hebel – liegen.

Für Unternehmen bedeutet das, Vorhaben nicht isoliert zu betrachten, sondern in einen größeren Kontext einzuordnen. Erst aus diesem Gesamtbild heraus entsteht die Grundlage für tragfähige Entscheidungen und eine erfolgreiche Umsetzung.

Quellen

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