Zuschuss

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind nichttechnische Innovationen.
Dabei können folgende Projektformen gewählt werden:

  1. Experimentelle Einzel- oder Kooperationsprojekte in der innovativen Frühphase mit dem Charakter von Machbarkeitstests.
  2. Komplexe Einzel- und Kooperationsprojekte zur Ausreifung von Innovationen samt umfangreichen Markttests und Pilotierung am Markt.
  3. Übergreifende Innovationsnetzwerke aus mindestens fünf KMUs, die durch Leistungen einer Netzwerkmanagementeinrichtung unterstützt werden und deren Akteure sich im gegenseitigem Austausch Wissen zu übergreifenden Innovationsthemen erarbeiten, Ideen entwickeln und Innovationen umsetzen.

Antragsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind:

  • Kleinstunternehmen und KMUs sowie
  • mit diesen kooperierenden, nichtwirtschaftlich tätigen, deutschen Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise (Kunst-) Hochschulen (nur für Projektart B). 

Die Projektart C teilt sich in zwei Phasen auf. In Phase 1 konsolidiert sich das Netzwerk, in Phase 2 wird es umgesetzt und weiterentwickelt.

Art und Umfang der Förderung

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung gewährt.
Die Förderquote beträgt für:

  • Projektart A bis zu 70%,
  • Projektart B bis zu 55%, für Hochschulen bis zu 100%,
  • Projektart C in Phase 1 bis zu 90% und Phase 2 bis zu 80%.

Gemeinnützige Unternehmen erhalten in Projektart A einen Zuschuss von 75% und für bei Projektart B 70% der förderfähigen Kosten.

Die maximale Fördersumme beträgt für Projektart B und C 300.000€, für Projektart A 70.000€.

Die Förderentscheidung erfolgt in einem mehrstufigen Auswahlprozess.
Voraussichtlich startet im Juni 2020 eine zweite Ausschreibungsrunde, die auf kultur- und kreativwirtschaftliche Geschäftsmodelle und Pionierlösungen zielt. Dritter Förderaufruf zu Innovationen im Bereich Bildung und Informationszugang mit hohem „sozialem Impact“ startet am 24. November 2020.