Zuschuss

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden:

  1. stationäre Kälte- und Klimaanlagen mit nicht-halogenierten Kältemitteln, wenn diese neu installiert werden oder nur die Kälteerzeugungseinheit neu erstellt wird. In Kombination mit diesen können auch Wärmepumpen und Speicher gefördert werden.
  2. Klimaanlagen, mit denen elektrisch betriebene Busse ab Werk ausgerüstet oder elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge nach- oder umgerüstet werden. Als Schienenfahrzeug gelten alle schienengebunden Fahrzeuge, also Lokomotiven und Wagons z.B. in Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen oder Regionalbahnen.

Antragsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen, Kommunen, gemeinnützige Organisationen.
Bei Fahrzeug-Klimaanlagen: juristische Personen, die Fahrzeuge im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einsetzen, wie Gebietskörperschaften, Verkehrsverbünde sowie öffentliche und private Verkehrsunternehmen, die als Genehmigungsinhaber oder in deren Auftrag Beförderungsleistungen im ÖPNV erbringen sowie für andere Fahrzeuge außerdem auch sonstige Unternehmen, die Eigentümer oder Betreiber der Fahrzeug-Klimaanlage sind.
Geförderte Fahrzeug-Klimaanlagen müssen größtenteils und stationäre Anlagen ausschließlich auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland betrieben werden.
Mit dem Vorhaben darf erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheids begonnen werden.

Art und Umfang der Förderung

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Höhe des Zuschusses hängt von folgenden Faktoren ab:

  1. Kälteleistung und Art der Anlage
  2. Art und Sicherheitsklasse des Kältemittels
  3. Kühltechnik

Bei stationären Anlagen können zusätzlich Pauschalen für die Ausführungsplanung und ein Kombinationsbonus für regenerative Energiesysteme gewährt werden.
Bei Fahrzeug-Klimaanlagen hängt die Förderung lediglich von der Kälteleistung ab.
Förderhöchstgrenze: 150.000 € pro Maßnahme sowie max. 50% der förderfähigen Ausgaben.
Anträge können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.