Zuschuss

Gegenstand der Förderung

Das Programm verfolgt das Ziel, den Schutz der Gesellschaft vor Bedrohungen zu verbessern, die z.B. durch Naturkatastrophen, Terrorismus, organisierte Kriminalität und Großschadenslagen ausgelöst werden.

Die folgenden Themen können bei dem Entwicklungsvorhaben bspw. aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr
  • Schutz vor Terrorismus
  • Detektion von Gefahrenstoffen
  • Übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung

Die angestrebten Ergebnisse müssen über den Stand der Technik hinausgehen. Sie müssen klare Leistungsvorteile gegenüber verfügbaren Lösungen und ein hohes Anwendungspotential aufweisen.

Antragsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind folgende Anwender:

  • Behörden + deren Forschungseinrichtungen
  • Einrichtungen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
  • Kommunen, Gebietskörperschaften
  • Betreiber kritischer Infrastrukturen (Verkehr, Versorgung,…)
  • Sicherheitsdienstleister und vergleichbare Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft

Als Verbundpartner können sich KMU, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen beteiligen.
Voraussetzung für die Förderung ist das Zusammenwirken von zwei bis drei unabhängigen Partnern, der Anwender steht dabei im Zentrum (Verbundprojekte).

Art und Umfang der Förderung

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft: Zuwendungsfähige projektbezogene Kosten 50%.

Behörden, Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie vergleichbare Institute: Zuwendungsfähige projektbezogene Kosten bis zu 100%.

Stichtage für die Einreichung der Projektskizze sind jährlich der 31. Januar und 31. Juli.