Förderdarlehen

Gegenstand der Förderung

Im Rahmen des Technokredites gewährt der Freistaat Bayern Darlehen zu einem vergünstigten Zinssatz.
Gefördert werden können Vorhaben der Entwicklung technologisch neuer oder deutlich verbesserter Produkte, Produktionsverfahren und wissensbasierter Dienstleistungen, die im Wesentlichen vom Antragsteller
selbst durchgeführt werden. Als Entwicklungsvorhaben gilt ein Vorhaben, bei dem ein neues Produkt oder ein neues Produktionsverfahren

  • von der Idee bis zu einem ersten, im Kern funktionsfähigen Muster (Vorprototyp) - Phase I – (TK6)
  • vom Vorprototyp bis zu einem alle Funktionen erfüllenden ersten Prototypen - Phase II – (TK7)

Antragsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind:

  • grundsätzlich nur mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit (konzernweit) weniger als 400 Beschäftigten, die ihren Sitz oder eine Betriebsstätte in Bayern haben
  • Nicht förderfähig sind Unternehmen, die zu 50% oder mehr des Kapitals oder der Stimmenanteile im Besitz von einem oder mehreren Unternehmen gemeinsam stehen, die mittelständischen Unternehmen nicht mehr zuzurechnen sind
  • Unternehmen, die keine KMU sind, können nur dann eine Förderung erhalten, wenn sie den Anreizeffekt der beantragten Förderung nachweisen

Art und Umfang der Förderung

  • Die Förderung erfolgt in Form eines zinsverbilligten Darlehens.
  • Der maximale Finanzierungsanteil am förderfähigen Vorhaben beträgt bei zinsverbilligten Darlehen 80 %
  • Zuwendungsfähig sind folgende Kosten:
    • Personalkosten
    • Materialkosten
    • Fremdleistungen
    • Sondereinzelkosten
    • Beteiligungen an Technologiemessen
    • Lizenzen und Patente
    • Investitionskosten (bei Entwicklungsvorhaben der Phase II)
  • Reine Investitionsvorhaben und Leasing sind nicht förderfähig. Grundstücke können nicht mitfinanziert werden.