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Störungen in der Hörwahrnehmung und in deren Verarbeitung bedeuten ein schwerwiegendes Hindernis für die Integration in unsere Gesellschaft und führen letztendlich zur Abgrenzung von der Gesellschaft, gefolgt von hohen sozioökonomischen Kosten. Laut statistischem Bundesamt hören etwa 4,5 % der Deutschen so schlecht, dass sie ein Hörgerät brauchen. Nochmal so viele Menschen leiden unter dauerhaften Ohrgeräuschen (= Tinnitus). 800.000 Betroffene sind dabei so stark belastet, dass sie einer intensiven medizinischen Betreuung bedürfen. Weitere Störungen treten beispielsweise bei Kindern mit einem Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom (ADS) auf. Diese haben oftmals ein normales Gehör, die Wahrnehmung von Geräuschen ist aber dennoch so stark eingeschränkt, dass sie ein etwa 3fach erhöhtes Unfallrisiko im Straßenverkehr haben.

Publiziert in Aktuelles