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Freitag, 26 Juli 2019 09:58

Förderprogramm zur Unterstützung von innovativen und digitalen Geschäftsmodellen wird dieses Jahr gestartet

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Um die Innovationsförderung in Deutschland weiter voranzutreiben, erweitert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Förderportfolio mit dem neuen Rahmenprogramm „Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)“

Wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier Ende Juni ankündigte, wird die Innovationsförderung mithilfe dieses Programms um eine weitere wichtige Komponente erweitert. Es werden explizit nichttechnische Innovationen, wie neue digitale Geschäftsmodelle, gefördert. Da immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen mit klugen unternehmerischen Ideen auf dem Markt auftreten, welche die Wirtschaft ebenfalls nachhaltig voranbringen können, ist es wichtig hier aktiv zu werden. Dabei werden vor allem auch die Kultur- und Kreativwirtschaft, Freiberufler oder kleinere Dienstleistungsunternehmen mit dem neuen Programm adressiert, gleichzeitig aber auch etablierte Unternehmen mit neuen und frischen Ideen.

Mit der neuen Pilotförderung wird die Transferinitiative des BMWi um einen wichtigen Teil erweitert, die das Ziel hat, Hindernisse und Lücken auf dem Weg von der Idee zum Markterfolg zu benennen und zu beseitigen. Somit können unter der neuen Richtlinie zukünftig auch innovative Geschäftsmodelle und Designansätze gefördert werden, welche bisher beim Thema Förderung oftmals außen vor waren. Denkbar ist Anwendungssoftware, wie neuartige Lern-Apps sowie neue Formen der Technologienutzung. Der offizielle Programmstart soll im Herbst dieses Jahres erfolgen. Ausgestattet ist das Programm mit 25 Millionen Euro für die nächsten 4 Jahre. Konkret werden über diesen Zeitraum drei Programmaufrufe angestrebt:

  1. Aufruf: digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und Pionierlösungen.
  2. Aufruf: kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen.
  3. Aufruf: Innovationen mit einem besonders hohen „Social Impact“, bspw. Im Bereich Bildung und Informationszugang.

Aufgrund der besonderen Eigenschaften der adressierten nichttechnischen Innovationen wird der Fokus bei der administrativen Abwicklung dementsprechend angepasst. Anstatt auf naturwissenschaftlich ausgebildete Gutachter zu bauen, wie es bei bisherigen Technologieförderprogrammen der Fall ist, wird der Förderentscheid nach Pitches und Juryurteilen fallen.

Falls Sie passende Projekte planen, dann kann die Spitzmüller AG bei der Aufarbeitung und Ausarbeitung der Unterlagen und Präsentationen unterstützen. Als kompetenter und zuverlässiger Partner, im Bereich der Innovationsförderung, greift die Spitzmüller AG über den gesamten Prozess hinweg unter die Arme und entlastet die Unternehmen, so dass diese sich auf ihre Entwicklung konzentrieren können.