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Montag, 25 März 2019 16:38

Energieeffizienz und Prozesswärme – Fördermöglichkeiten im Industriesektor

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Die Energiewende spielt die zentrale Rolle für eine sichere, umweltverträgliche und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft. Insbesondere sind in diesem Zusammenhang verschiedene Schwerpunkte inbegriffen, die für eine gesunde Umwelt mitverantwortlich sind.

Die Thematik rund um die stetig voranschreitende Energiewende nimmt aktuell eine zentrale Rolle ein und beschäftigt die unterschiedlichsten Wirtschafts- und Industriezweige sowie den privaten Endverbraucher. Themenspezifische Schwerpunkte, die im Zusammenhang mit der Energiewende immer wiederkehren, sind erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, Stromspeichersysteme sowie optimale Vernetzung und Digitalisierung (intelligente Systeme) der relevanten Komponenten. Wegweisend erscheint die grundlegende Umstellung von Deutschlands Energieversorgung als auch der gezielte Einsatz von ressourcenschonenden Technologien und Anlagentechnik. Hierfür gilt es einen sinnvollen Weg zu finden, nukleare und fossile Energieträger langfristig zu ersetzen und die Nutzung von erneuerbarer Energien voranzutreiben. Mithilfe von neuen Anlagentechnologien, intelligenter Prozessverarbeitung sowie bedarfsorientierten Aggregaten und Systemen gelingt es, die Produktion bzw. die Fertigung deutlich effizienter und ressourcenschonender zu gestalten.

Eine ressourcenschonende Produktion birgt. neben einem erheblichen Kostenvorteil für den Verbraucher, ebenfalls einen nachhaltigen Beitrag für die Umwelt und deren Klima. Unternehmen, denen es gelingt, ihre bisherigen Prozesse dahingehend umstrukturieren, dass konsequent Energie eingespart und der damit verbundene CO2-Ausstoß gesenkt werden kann, verschaffen sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz sowohl national und als auch international. Gerade im Bereich der Anlagen- und Prozesstechnik hat sich in den letzten Jahren einiges verändert, eben dahingehend, dass die Prozessgestaltung vereinfacht bzw. optimiert wurde, wodurch die energieverbrauchenden Prozesse weitestgehend intelligent und bedarfsorientiert arbeiten.

Passend zur voranschreitenden Energiewende bietet die KfW „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ einige Förderprogramme im Bereich Energieeffizienz für Industriezweige an. Insbesondere das Nachfolge-programm zum KfW Energieeffizienz Programm „Abwärme“ – das KfW 295 „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“. Wie auch das vorherige Förderprodukt unterstützt das KfW 295 gezielte investive Maßnahmen, die eine Energieeinsparungen betreffen und zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emission beitragen. Der Programmaufbau skizziert sich modular, worin sich vier unterschiedliche Inhalte und Schwerpunkte wiederfinden und förderfähig sind.

Speziell Vorhaben, die im Zusammenhang mit Maschineninvestitionen und neuer Anlagentechnik sowie einer energetischen Prozessoptimierung stehen, werden von der KfW mit lukrativen Tilgungs- und Investitionszuschüssen in dem oben genannten Programm KfW 295 „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ individuell gefördert.

Zahlreiche Förderbekanntmachungen bzw. -aufrufe in den Bereichen Energie- und Ressourceneffizienz bestätigen den eingeschlagenen Weg des Bundes und der Länder. Hierzu zählen Programme, die den Industriestandort Deutschland technologisch nachhaltig voranbringen, um die gesteckten Klima- und Umweltschutzziele sukzessive zu erreichen.

Ob ihr geplantes Investitionsvorhaben förderfähig ist und eventuelle Investitionszuschüsse oder Tilgungszuschüsse birgt, prüfen wir gerne unverbindlich für Sie.