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Montag, 18 Dezember 2017 10:47

Elektromobilität: Selbst die Post hat ein E-Auto

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Weltweit erlebt die Elektroauto-Branche einen gewaltigen Schub. Nur in Deutschland scheint er noch nicht so richtig angekommen zu sein, denn aktuell fährt nur jeder 1346. Pkw rein elektrisch. Von den zu erwartenden 3,4 Millionen Pkw-Neuzulassungen fallen weniger als 20.000 in die Sparte der Elektroautos.

Weltweit fahren gut zwei Millionen Autos elektrisch, allerdings sind hier nicht immer reine Elektroautos gemeint, wäre dem so läge der Anteil in Deutschland bei 1,7%. Doch seit 2017 werden Hybride und Plug-in-Hybride statistisch getrennt betrachtet und so kommt Deutschland nur auf einen Anteil von lediglich 0,074% im Bereich der rein elektrisch fahrenden Autos.

Als Hybrid wird ein Auto bezeichnet, wenn es über zwei verschiedene Antriebsysteme verfügt. Die am weitesten verbreitete Kombination ist hier ein Benzin- mit einem Elektromotor. Der Hybrid wird in folgender Weise abgestuft:

  • Beim Mild-Hybrid unterstützt ein Elektromotor lediglich den Verbrennungsmotor. Er kann nicht rein elektrisch fahren.
  • Ein Vollhybrid kann auch kurze Strecken, etwa zwei bis fünf Kilometer, rein elektrisch fahren und greift ansonsten aber auf den Verbrennungsmotor zurück.
  • Der Plug-in-Hybrid unterscheidet sich vor allem bei der Batterie vom Vollhybrid. Sie ist zum einen deutlich größer, was rein elektrische Reichweiten von 30 bis 50 Kilometern möglich machen soll. Während beim Vollhybrid die kleine Batterie nur vom Verbrenner oder beim Bremsen geladen wird, kann der Plug-in-Hybrid auch an der Steckdose geladen werden.

Es gibt mittlerweile so gut wie keine bekannte Automarke, die nicht mindestens ein Auto in ihrem Sortiment hat, das elektrisch fährt. Viele Automarken haben sogar mehrere mit Strom fahrenden Autos auf den Markt gebracht. Zudem gibt es auch immer wieder Projekte wie das der deutschen Post. Das Elektroauto ist eine Entwicklung der Post, der RWTH Aachen und der Aachener StreetScooter GmbH, einem Konsortium von 80 eher kleinen Unternehmen der Zulieferindustrie. Darunter sind auch einige bekannte, größere Unternehmen wie Hella, Kiekert und ThyssenKrupp. Zunächst wollte die Deutsche Post das Auto allerdings gemeinsam mit einem großen Hersteller wie VW, Daimler oder Renault entwickeln. Doch alle angefragten Hersteller lehnten die Entwicklung als nicht rentabel ab. Der 4,60 Meter lange Kastenwagen verfügt über Lithium-Ionen-Akkus, bietet 30 kW Leistung, 85 km/h Höchstgeschwindigkeit, im Postbetrieb 80 Kilometer Reichweite und ist somit speziell auf die Bedürfnisse der Post zugeschnitten.

Elektroautos haben das Potential, die Brücke zu einer Welt mit ausschließlich erneuerbaren Energien zu schaffen. Jedoch gilt es, die bestehenden Herausforderungen aktiv anzugehen und mit fortlaufenden Innovationen die Elektroautos in Deutschland weiter voranzutreiben. In diesem Sinne gibt es eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten von der Bundesregierung, die das Ziel haben den Innovationsstandort Deutschland im Bereich der elektrischen Mobilität weiter zu unterstützen. Durch Förderprogramme wie KMU-innovativ: Materialforschung (ProMat_KMU) oder das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand können kleine und mittlere Unternehmen nicht-rückzahlbare Zuschüsse erlangen. Hier kommt die Spitzmüller AG ins Spiel. Durch den Erfahrungsschatz von über 30 Jahren, mit über 11.000 erfolgreich durchgeführten Projekten konnten wir bereits insgesamt 7 Milliarden Euro Fördermittel für unsere Kunden akquirieren. Nutzen auch Sie unser Know-how und lassen Sie sich in einem unverbindlichen Gespräch kostenlos zu möglichen Förderprogrammen beraten.