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Abbildung 1: Innovationen sind der Grundpfeiler für eine verbesserte Lebensqualität.

In einer sich mit der Digitalisierung wandelnden Welt beschreitet die Medizintechnik zukunftsorientierte Felder – der Patientennutzen steht im Vordergrund. Mit einem neu aufgelegten Förderprogramm unterstützt die Bundesregierung insbesondere den Mittelstand.

Mit rund 25 Milliarden Euro Jahresumsatz gilt die Medizintechnik als einer der großen Wachstumstreiber in Deutschland. Steigende Umsatz- und Mitarbeiterzahlen demonstrieren ebenfalls den großen Stellenwert dieser zukunftsweisenden Technologie. Motor dieses Erfolgs ist die hohe Innovationskraft der Unternehmen. Zudem gilt das Label „Made in Germany“ nach wie vor als Qualitätsmerkmal und zeigt daher noch immer seine Wirkung. Jedoch ist auch ein anderer Trend festzustellen: Immer mehr asiatische Hersteller drängen mit ihren Produkten in den Markt der Medizintechnik. Erste Anzeichen eines Wandels sind bereits zu spüren. So herrscht, wie in anderen Wirtschaftsbranchen, nun auch im Gesundheitssystem das Motto: Nachfrage und Angebot. Bisher war dieser Bereich hauptsächlich durch das Angebot geprägt. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, muss sich die Forschung und Entwicklung medizintechnischer Produkte mehr und mehr am Bedarf des Gesundheitssystems orientieren. Zeichen, die offenbar auch die Politik erkannt hat. Dieser Wandel in der Entwicklung auf dem Gebiet der Medizintechnik wird im Rahmen des Programms „Innovationen in der Medizintechnik“ von der Bundesregierung unterstützt.

Das Fachprogramm Medizintechnik hat das Ziel, innovative und notwendige Entwicklungen im Innovationssystem aktiv zu unterstützten. Die dafür notwendige Förderstrategie wurde mit einem Zeithorizont von zehn Jahren festgelegt. Die Zielvorgabe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist klar ausgelegt. Für die nun anstehende Aufbau- und Mobilisierungsphase werden bis 2021 240 Millionen Euro bereitgestellt. Dabei sind vor allem Innovationen im Bereich der bedarfsorientierten Patientenversorgung gefragt. Die Marktposition des Mittelstandes, die im Zentrum der Förderungen steht, soll auf nationaler, aber auch auf internationaler Ebene gestärkt werden.

Hierfür wurden im Fachprogramm Medizintechnik für den Bereich Patientennutzen folgende Handlungsfelder definiert:

  • Linderung der Krankheitslast chronisch erkrankter Patienten
  • Steigerung der Lebensqualität von Patienten mit psychischen und neurologischen Erkrankungen
  • Menschen mit Funktionsstörungen mehr Teilnahme an der Gesellschaft ermöglichen
  • Gesundheitsversorgung von Kindern verbessern
  • neue Wege für ambulante Behandlungsformen und mobile Lösungen ebnen
  • Selbstbeteiligung von Patienten im Versorgungsalltag ausbauen

Durch die themenspezifischen Ausschreibungen, wie zum Beispiel „Kleiner Patient, großer Bedarf – medizintechnische Lösungen für eine kindgerechte Gesundheitsversorgung“, können Unternehmen für ihre Entwicklungsvorhaben bis zu 50 Prozent der Entwicklungskosten Förderung erhalten. Weitere Ausschreibungen werden folgen.

Sollten Sie Interesse oder Fragen an diesem Fachprogramm haben, wenden Sie sich an uns, Ihren kompetenten Partner in der Beratung und Betreuung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in allen Branchen. Die Spitzmüller AG verfügt über mehr als 30-jährige Erfahrungen und begleitet Ihr Unternehmen während der gesamten Laufzeit Ihres Projektes von der Antragserstellung, über die Projektsteuerung und Abrechnung bis hin zum Projektabschluss, sodass Sie sich ganz auf Ihre Innovation konzentrieren können.

Ihr Ansprechpartner bei der Spitzmüller AG

Dr. Alexandra Pietsch
M.Sc. Biochemie und Molekulare Biologie

Beraterin

+49 (0) 78 03 / 96 95-50
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